Der Buttolo Blattschuss-Locker ist der meistverkaufte Rehlocker in Deutschland — und das seit Jahrzehnten. Er imitiert Kitz-Schreie (lockt Ricken), Ricken-Laute (lockt Böcke) und den charakteristischen Blattschuss. Im August Bockjagd unverzichtbar. Einfach in der Handhabung, zuverlässig in der Wirkung.
- Jahrzehntelang bewährt — Standard für Bockjagd
- 3 Töne in einem Locker
- Robust und witterungsbeständig
- ~15 € — kein Risiko beim Ausprobieren
- Nur für Rehwild — kein Einsatz bei anderem Wild
- Lernkurve: Ton und Rhythmus müssen geübt werden
Fermentierter Schwarzwild-Lockstoff für Kirrung und freie Aufstellung im Revier. Der Duft wird auf 50–100 m wahrgenommen und aktiviert die Neugierde von Sauen. Für Wildkamera-Standorte an Wildwechseln bewährt — erhöht die Auslösefrequenz deutlich.
- Nachgewiesene Wirkung an Schwarzwild-Standorten
- Günstig — großflächiger Einsatz möglich
- Auch für Wildkamera-Standorte geeignet
- Intensiver Geruch — persönliche Schutzmaßnahmen beim Ausbringen
- Saisonale Wirkungsschwankungen
Blattjagd: Das Handwerk hinter dem Locker
Der Blatter imitiert den Fieplaut des weiblichen Rehwilds — und funktioniert nur in dem kurzen Fenster, in dem der Bock darauf reagiert: der Blattzeit von etwa Mitte Juli bis Mitte August, mit regionalem Höhepunkt um den Monatswechsel. Die klassische Tonfolge beginnt mit dem feinen Fiep des Kitzes oder der Ricke, gesteigert bis zum Sprengfiep der vom Bock getriebenen Ricke. Entscheidend ist die Dramaturgie, nicht die Lautstärke: leise beginnen, lange Pausen von mehreren Minuten, den Stand zwischendurch nicht wechseln. Ein Bock kann lautlos und erst nach einer Viertelstunde anwechseln — wer nach drei Serien aufsteht, hat ihn oft schon im Anmarsch gehabt.
Die häufigsten Fehler
Zu oft, zu laut, zur falschen Zeit — die drei Klassiker. Vor der Blattzeit geblasene Fieptöne erziehen die Böcke im Revier zur Locker-Vorsicht; dasselbe gilt für Reviere, in denen täglich geblattet wird. Der Wind entscheidet wie immer: Der Bock wechselt bevorzugt mit dem Wind an, um die vermeintliche Ricke zu winden — der Stand muss so gewählt sein, dass dieser Anwechselweg nicht über die eigene Witterung führt. Und schließlich das Ansprechen: Auch in der Hochphase der Blattzeit gilt Ansprechen vor Anlegen, gerade wenn mehrere Stücke gleichzeitig zustehen.
Locker jenseits des Rehwilds
Für die Raubwildjagd haben sich Mauspfeife und Hasenklage bewährt — beide spielen im Winter am Luderplatz und bei der Ansitzjagd auf den Fuchs ihre Stärke aus. Beim Schwarzwild führt der Weg dagegen nicht über akustische Reize, sondern über Duft und Futter: Malbaum und Kirrung sind hier die wirksamen Werkzeuge, nachzulesen unter Duftstoffe & Lockmittel und Kirrung anlegen.
Rechtlicher Hinweis: Mechanische Locker wie Blatter, Mauspfeife oder Hirschruf sind jagdrechtlich unproblematisch. Elektronische Lockgeräte unterliegen dagegen je nach Bundesland und Wildart Beschränkungen oder Verboten — vor dem Einsatz das Landesjagdrecht prüfen.
