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🌡️ Wärmebild-Technik

Wärmebild-Pixelrechner:
Was dein Vorsatzgerät wirklich zeigt

Zwei Vorsatzgeräte, ein Zielfernrohr, ein Stück Wild auf deiner Entfernung. Der Rechner zeichnet das Bild Pixel für Pixel nach — Sensor, Display und Sehfeld — und zeigt, ob die Pixel zum Erkennen reichen. Mit 30 Geräten zur Auswahl.

Josef StalterSimulation nach Datenblatt

So geht’s: Wildart, Entfernung und Vergrößerung des Zielfernrohrs wählen, dann zwei Geräte. Oben siehst du den Blick durchs Zielfernrohr, darunter eine Lupe auf die Bildmitte, bei beiden Geräten mit demselben Ausschnitt. Warum mehr Pixel nicht automatisch mehr Detail bedeuten, steht auf der Seite Auflösung & Sehfeld.

Wild

Zum Zielen ist Wärmebild-Vorsatztechnik in den meisten Ländern nur auf Schwarzwild freigegeben. Im Saarland ist sie seit 17.01.2025 auch auf Haarraubwild wie Fuchs, Waschbär und Marderhund erlaubt, zur Wildhege und zum Artenschutz (§ 62a Abs. 3 DV-SJG); Jagd- und Schonzeiten gelten weiter. In anderen Ländern regelt das die jeweilige Landesjagdverordnung. Schalenwild außer Schwarzwild darf zur Nachtzeit nicht erlegt werden (§ 19 Abs. 1 Nr. 4 BJagdG). Zur Rechtslage

Dein Gerät ist nicht dabei? Trag die Werte aus dem Datenblatt selbst ein: Sensor, Objektiv, Display und Empfindlichkeit.
Raster auf 100 m
–
Pixel auf dem Wild
–
Sichtbar im ZF
–
Displaypixel im Okular
–
Sensorpixel im Okular
–
Erkennen bis
–
Raster auf 100 m
–
Pixel auf dem Wild
–
Sichtbar im ZF
–
Displaypixel im Okular
–
Sensorpixel im Okular
–
Erkennen bis
–
Darstellung gilt für Zielfernrohr und Lupe
Lupe
Lupe: Mitte des Zielfernrohrbilds — etwa so groß, wie das Auge sie im Okular sieht (Bildschirm in rund 60 cm Abstand). Gleicher Ausschnitt bei A und B.

Wie viel ein Gerät auflöst, siehst du an der Schärfe: Ein verwaschenes Bild heißt wenige Sensorpixel, auch wenn das Display fein ist. Das zuschaltbare Displaygitter zeigt die Displaypixel, nicht die Sensorpixel. Die Sensorpixel selbst zeigt die Ansicht „Rohe Sensorpixel“. „Nachschärfen“ bildet die Kantenanhebung und Kontrastanpassung nach, mit der praktisch alle Geräte arbeiten; sie ist für alle Geräte gleich eingestellt, nicht gerätegenau.

A–
B–
–
Simulation nach Datenblatt: Sensorraster, Beugung nach Blende, Displayraster, Sehfeld, Zielfernrohr. Die Tiere sind Symbolbilder; Bildverarbeitung der Hersteller und Wetter sind nicht abgebildet. Der Rechner speichert nichts und sendet nichts.
Die Datenbasis

30 Vorsatzgeräte im Überblick

Filtern, nach Raster sortieren und mit A oder B direkt in den Rechner laden. Die Spalte „Raster“ ist die ehrliche Detailzahl: Zentimeter, die ein Sensorpixel auf 100 m abdeckt. Kleiner ist feiner.

SensorObjektivDisplayNETDEntdeckungLaserPreisIn den Rechner
HIKMICRO Thunder TQ35C 3.0
Vertikales Sehfeld in den Quellen 8,0°, rechnerisch etwa 10°.
640 × 512, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 12,5° · 21,9 m 1920 × 1080 < 15 mK 1.800 m nein (TQ35CL: 1.000 m) ab 1.921 € (Dualoptik)
HIKMICRO Thunder TQ50C 3.0 640 × 512, 12 µm 50 mm F1,0 2,4 cm 8,8° · 15,4 m 1920 × 1080 < 15 mK 2.600 m nein (TQ50CL: 1.000 m) ab 2.305 € (Dualoptik)
HIKMICRO Thunder TH35C 3.0 384 × 288, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 7,5° · 13,2 m 1920 × 1080 < 15 mK 1.800 m nein ab 1.439 € (Dualoptik)
Pulsar Krypton 2 FXQ35 384 × 288, 17 µm 35 mm F1,0 4,9 cm 10,7° · 18,7 m 1920 × 1080 Sensor < 25 / System < 20 mK 1.350 m nein ab 1.299 € (Optics-Trade)
Pulsar Krypton 2 FXG50 640 × 480, 12 µm 50 mm F1,0 2,4 cm 8,8° · 15,4 m 1920 × 1080 Sensor < 40 / System < 20 mK 2.300 m nein ab 2.250 € (Dualoptik)
InfiRay Clip CH50 V2
Bei Dualoptik als nicht mehr verfügbar geführt.
640 × 512, 12 µm 50 mm 2,4 cm 8,8° · 15,4 m* 1024 × 768 ≤ 40 mK 2.597 m nein nicht gefunden
InfiRay Mate MAH50R
Daten nur aus einer Händlerquelle.
640 × 512, 12 µm 50 mm F1,1 2,4 cm 8,8° · 15,4 m 1024 × 768 < 18 mK 2.600 m 1.200 m nicht gefunden
Nocpix Mate Ultra S60R
Display laut Handbuch 1920 × 1200, laut Händler 1920 × 1080.
1280 × 1024, 12 µm 60 mm F1,0 2,0 cm 14,7° · 25,6 m 1920 × 1200 ≤ 15 mK 3.100 m 1.200 m ab 4.747 € (Dualoptik)
Nocpix Mate H50R 640 × 512, 12 µm 50 mm F1,0 2,4 cm 8,6° · 15,0 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 2.600 m 1.200 m ab 2.564 € (Dualoptik)
Nocpix Mate H38R 640 × 512, 12 µm 38 mm F1,0 3,2 cm 11,6° · 20,5 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 1.950 m 1.200 m ab 2.089 € (Dualoptik)
Guide TB430
Gerät des Autors.
400 × 300, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 7,8° · 14,0 m 1920 × 1080 < 25 mK 1.800 m nein ab 1.399 € (Huntify)
Guide TB630 640 × 512, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 12,5° · 22,0 m 1920 × 1080 < 20 bzw. < 25 mK (Quellen uneinheitlich) 1.800 m nein (TB630 LRF separat) ab 1.699 € (Huntify)
Guide TB650 Pro 2.0
Nicht verwechseln mit TB650 Pro (1. Generation) und TB650LS 2.0.
640 × 512, 12 µm 50 mm F0,9 2,4 cm 8,8° · 15,0 m 1920 × 1080 18 mK 2.600 m 1.500 m kein deutscher Händlerpreis gefunden
Guide Orion O635CS 640 × 512, 12 µm 35 mm F0,9 3,4 cm 12,5° · 22,0 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 1.800 m nein ab 1.259 € (Venari)
Guide Orion O435CS 400 × 300, 12 µm 35 mm F0,9 3,4 cm 7,9° · 13,0 m 1024 × 768 ≤ 15 mK 1.800 m nein ab 1.099 € (Optics-Trade)
JSA Night-Lux HOGHUNTER Mini 635 640 × 512, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 12,5° · 21,0 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 1.800 m nein ab 1.489 € (Venari)
JSA Night-Lux HOGHUNTER Mini 635 LRF 640 × 512, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 12,5° · 21,0 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 1.800 m 1.000 m ab 1.689 € (Venari)
JSA Night-Lux HOGHUNTER 650 LRF 640 × 512, 12 µm 50 mm F1,0 2,4 cm 8,8° · 15,4 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 2.600 m 1.000 m ab 2.499 € (Venari)
ThermTec Hunt 335 Pro
Display laut Datenblatt 1920 × 1080, in einer Händlertabelle 1024 × 768.
384 × 288, 12 µm 35 mm F0,9 3,4 cm 7,5° · 13,1 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 1.800 m nein ab 1.399 € (Venari)
ThermTec Hunt 635 Pro
Blende teils mit F1.0 angegeben.
640 × 512, 12 µm 35 mm F0,9 3,4 cm 12,5° · 21,9 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 1.800 m nein ab 1.849 € (Venari)
ThermTec Hunt 650L Pro LRF 640 × 512, 12 µm 50 mm F1,0 2,4 cm 8,8° · 15,4 m 1920 × 1080 ≤ 15 mK 2.600 m 1.000 m ab 2.561 € (Venari)
Leica Calonox 2 Sight LRF
Display laut Leica 05/2025 1920 × 1080, in älteren Datenblättern 1280 × 960.
640 × 480, 12 µm 42 mm F1,1 2,9 cm 10,3° · 18,0 m 1920 × 1080 < 40 mK (Datenblatt 2023) 2.210 m 1.000 m 5.139 € (Optics-Trade)
Zeiss DTC 3/25 384 × 288, 12 µm 25 mm F1,0 4,8 cm 10,5° · 18,4 m 1024 × 768 ≤ 28 mK 1.300 m nein 1.989 € (Optics-Trade)
Zeiss DTC 3/38
Laut Astroshop nicht mehr erhältlich, bei Zeiss noch gelistet.
384 × 288, 12 µm 38 mm F1,0 3,2 cm 7,0° · 12,3 m 1024 × 768 nicht zuzuordnen 1.950 m nein nicht gefunden
Swarovski tM 35+
Nachfolger des tM 35 (320 × 256 Pixel).
640 × 512, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 12,3° · 21,6 m 2560 × 2048 ≤ 30 mK nicht angegeben nein ab 3.510 € (Foto Erhardt)
PARD FT32 LRF
Entdeckungsreichweite je Händler 1.800 oder 2.600 m.
384 × 288, 12 µm 35 mm F1,0 3,4 cm 7,5° · 13,1 m 1440 × 1080 ≤ 25 mK 1.800 m 1.000 m 2.099 € (Professor Optiken)
Nitehog Viper 35 Gen 2 640 × 512, 12 µm 35 mm F1,1 3,4 cm 12,6° · 22,0 m 1024 × 768 < 15 mK 1.800 m unklar 2.690 € (Optics-Trade)
Conotech Avata 635 640 × 512, 12 µm 35 mm 3,4 cm 22,0 m 1024 × 768 15 bis < 20 mK (Quellen uneinheitlich) nicht angegeben nein 2.659 € (Optics-Trade)
Conotech Avata 650 640 × 512, 12 µm 50 mm 2,4 cm 15,4 m 1024 × 768 < 15 bzw. < 20 mK (Quellen uneinheitlich) nicht angegeben nein (650 LIIR: 1.200 m) 2.799 € (Optics-Trade)
Pixfra Taurus T650 LRF 640 × 512, 12 µm 50 mm F1,0 2,4 cm 8,7° · 15,4 m 1920 × 1080 < 18 mK 2.600 m 1.000 m ab 2.374 € (Dualoptik)

Rechnung Raster = Pixelabstand ÷ Brennweite (cm auf 100 m). Sehfeld nach Hersteller- oder Händlerangabe (Winkel horizontal · Breite auf 100 m); * = aus Sensorbreite und Brennweite gerechnet, weil keine Angabe vorlag. Daten aus Hersteller- und Händlerquellen, abgerufen am 27.10.2026; Guide TB430 nach dem Datenblatt des Geräts des Autors. NETD-Werte sind zwischen Herstellern kaum vergleichbar, weil meist nicht gesagt wird, ob Sensor- oder Systemwert gemeint ist. Entdeckungsreichweiten beziehen die Hersteller auf unterschiedliche Zielgrößen. Preise: niedrigster gefundener Händlerpreis, Preisstand 10/2026, ohne Gewähr. Keine Werbe- oder Provisionslinks.

Unter der Haube

Was der Rechner rechnet

Sechs Schritte

1. Raster des Sensors: Pixelabstand ÷ Brennweite ergibt den Winkel eines Pixels. 12 µm ÷ 35 mm = 0,34 Milliradiant = 3,4 cm auf 100 m.

2. Pixel auf dem Wild: Körpermaß ÷ (Entfernung × Pixelwinkel). Eine Sau mit 1,5 m Länge auf 150 m: 1,5 ÷ (150 × 0,00034) = rund 29 Pixel.

3. Beugung: Wärmebild arbeitet mit Wellenlängen um 10 µm, rund zwanzigmal länger als sichtbares Licht. Das Objektiv bildet einen Punkt deshalb als Scheibchen ab, dessen Durchmesser bei F1,0 etwa 24 µm beträgt, so groß wie zwei Pixel eines 12-µm-Sensors. Der Rechner nähert das als Gaußsche Unschärfe mit σ ≈ 0,42 × 10 µm × Blendenzahl. Eine lichtstärkere Blende (F0,9) zeichnet also etwas schärfer, F1,1 etwas weicher.

4. Display: Das Sensorbild wird auf das Display hochgerechnet und geglättet. Der Rechner bildet das in der Darstellung „Wie im Okular“ nach. Mehr Displaypixel machen das Bild glatter, aber nicht detailreicher. Weil das Zielfernrohr das Display vergrößert, werden mit steigender Vergrößerung auch dessen Pixel sichtbar: Ein Displaypixel erscheint im Okular so groß wie Sensorpixelwinkel ÷ Displaypixel je Sensorpixel × Vergrößerung. Das Pixelgitter des Displays lässt sich zuschalten. Vor der Anzeige schärfen praktisch alle Geräte nach und spreizen den Kontrast; der Rechner bildet das mit einer unscharfen Maske und einer Kontrastspreizung nach, für alle Geräte gleich. Darum wirkt das Bild „durchgezeichneter“, ohne dass mehr Sensorpixel dazukommen.

5. Zielfernrohr: Das Vorsatzgerät vergrößert 1-fach, das Zielfernrohr blickt auf sein Display. Entscheidend ist nur die Vergrößerung: Moderne Zielfernrohre haben ein scheinbares Sehfeld um 23°, das wahre Sehfeld beträgt damit rund 41 m ÷ Vergrößerung auf 100 m (Zeiss Conquest V4 und V6, Swarovski Z6i und Z8i liegen umgerechnet zwischen 38 und 42 m). Sichtbar ist der kleinere Ausschnitt von Vorsatzgerät und Zielfernrohr.

6. Johnson-Kriterien: 2 Pixel auf der Zielgröße zum Entdecken, 6 zum Erkennen, 12 zum Identifizieren. Zielgröße ist die Wurzel aus Höhe × Länge: Sau 0,9 × 1,5 m, Fuchs 0,4 × 0,7 m. Die Werte gelten für ideale Bedingungen; waidgerechtes Ansprechen verlangt deutlich mehr.

Was der Rechner nicht kann: Er bildet ab, wie viel Detail Raster, Beugung und Display zulassen, nicht die Bildqualität des einzelnen Geräts. Das Nachschärfen ist nur allgemein nachgebildet; die gerätetypische Bildverarbeitung, Rauschen, Kontrast, die Fertigungsqualität des Objektivs und das Wetter entscheiden im Revier mit. Zwei Geräte mit gleichem Raster können deshalb unterschiedlich gut aussehen. Wer zwischen zwei Geräten mit ähnlichem Raster schwankt, sollte durchschauen, am besten nebeneinander und bei feuchter Luft.

Kurz & knapp

Häufige Fragen zum Pixelrechner

Was zeigt der Wärmebild-Pixelrechner?

Er stellt zwei Wärmebild-Vorsatzgeräte nebeneinander und zeigt, wie dasselbe Stück Wild auf einer gewählten Entfernung durch dasselbe Zielfernrohr aussieht: aus wie vielen Sensorpixeln es besteht, wie viel Sehfeld hinter dem Glas übrig bleibt und ob die Pixel nach den Johnson-Kriterien zum Entdecken, Erkennen oder Identifizieren reichen. Grundlage sind Pixelabstand, Brennweite und Displayauflösung aus den Datenblättern. Ein Gerät, das nicht in der Liste steht, lässt sich mit den eigenen Datenblattwerten eintragen.

Warum zeigt ein 640er-Gerät manchmal nicht mehr Detail als ein 400er?

Weil das Detail vom Winkel abhängt, den ein einzelnes Pixel abdeckt, und der ergibt sich aus Pixelabstand geteilt durch Brennweite. Zwei Geräte mit 12 µm hinter 35 mm decken beide rund 3,4 Zentimeter pro Pixel auf 100 Meter ab, egal ob 400 oder 640 Pixel breit. Der 640er hat dann nur mehr Sehfeld. Mehr Detail bringt eine längere Brennweite oder ein kleinerer Pixelabstand.

Welche Rolle spielt die Displayauflösung?

Das Display zeigt das Sensorbild vergrößert und meist geglättet an. Es kann keine Details hinzufügen, die der Sensor nicht aufgenommen hat. Ein Display mit deutlich mehr Pixeln als der Sensor macht die Pixelstruktur bei höherer Zielfernrohr-Vergrößerung aber weniger sichtbar. Der Rechner zeigt dafür, wie viele Displaypixel auf ein Sensorpixel kommen.

Ist das Bild im Rechner das echte Wärmebild des Geräts?

Nein. Die Tiere sind hochaufgelöste Symbolbilder im Wärmebildstil. Der Rechner tastet sie so ab, wie das Gerät es täte: auf das Pixelraster des Sensors, mit der Beugungsunschärfe des Objektivs nach Blendenzahl, dann auf die Displayauflösung und in den Ausschnitt des Zielfernrohrs. Die Bildverarbeitung der Hersteller bildet er nur allgemein nach (Nachschärfen und Kontrastanpassung, für alle Geräte gleich); ihr eigenes Rauschverhalten und das Wetter sind nicht berücksichtigt. Für die Frage, wie viel Detail auf dem Wild ankommt, ist die Darstellung physikalisch begründet; wie gut ein Gerät das Bild aufbereitet, zeigt nur der Blick durchs Okular.

Welche Zielfernrohr-Vergrößerung ist hinter einem Vorsatzgerät sinnvoll?

Die Hersteller geben sehr unterschiedliche Grenzen an, von 6-fach bei Pulsar bis 18-fach bei ThermTec. Mehr Vergrößerung macht das Wild größer, aber nicht detailreicher, weil sie die Pixel mitvergrößert. Der Rechner zeigt, wie groß Sensor- und Displaypixel bei der gewählten Vergrößerung im Okular erscheinen, und warnt, wenn die Displaypixel sichtbar werden oder die Vergrößerung über der Herstellerangabe liegt.

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Simulation nach Datenblatt, kein Messtest. Das Guide TB430 führt der Autor selbst; die übrigen Geräte sind nicht selbst getestet. Die Darstellung zeigt die Auflösung aus Pixelabstand, Brennweite, Beugung nach Blendenzahl, Displayauflösung und Zielfernrohr-Sehfeld; sie ist kein Abbild der tatsächlichen Bildqualität eines Geräts. Die Tierbilder sind Symbolbilder im Wärmebildstil. Widersprüchliche Herstellerangaben sind in der Tabelle vermerkt. Diese Seite enthält keine Werbe- oder Provisionslinks.Quellen (abgerufen 27.10.2026): Herstellerseiten, Handbücher und Datenblätter von Guide, HIKMICRO (über all4shooters, Astroshop, Venari), Pulsar, InfiRay, Nocpix (Mate-Handbuch 2025), JSA Night-Lux, ThermTec, Leica (technische Daten 05/2025 und 11/2023), Zeiss (DTC 3), Swarovski (tM 35+, 08/2024), PARD, Nitehog, Conotech (Broschüre 2025, Frankonia-Datenblatt), Pixfra (Bresser); Händlerangaben Dualoptik, Venari, Optics-Trade, Foto Erhardt, Professor Optiken, Huntify; Sehfeld der Zielfernrohre (Grundlage für 41 m ÷ Vergrößerung): Zeiss (Conquest V4, V6), Swarovski (Z6i, Z8i); Johnson-Kriterien nach Infiniti Optics (DRI). Maßstab und Vorgehen: Testmethodik.